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B.I.T.S 10 – Wir sind dabei!

„Zukunft? Keine Panik!“ – Wie Schulen Kinder auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten

Künstliche Intelligenz verändert Berufe und Gesellschaft. Eine MINT-Initiative aus der Region 10, zu der auch der Landkreis Eichstätt gehört, zeigt, wie Schule darauf antworten kann.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt schneller, als viele es erwartet haben. Einige Berufe wandeln sich grundlegend, andere verlieren an Bedeutung. Was bedeutet das für die Bildung unserer Kinder?

Eine Antwort darauf gibt die Initiative B.I.T.S 10 („Bildungsinitiative für innovative Technologien an Schulen“), die kürzlich am Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt startete. Sie ist Teil des Projekts „Servus-MINT“ in der Region 10, zu der auch der Landkreis Eichstätt gehört. Getragen wird es von der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, der Technischen Hochschule Ingolstadt, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der IFG, dem Gründerzentrum Brigk und dem Unternehmen DigiTrain.

Beim Auftakt führten Fünftklässler Gästen aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft vor, was sie können: Sie bauten im Computerspiel Minecraft kreativ ganze Welten, probierten 3D-Druck aus und zeichneten mit einer Virtual-Reality-Brille. Minecraft wird übrigens im bayerischen LehrplanPLUS ausdrücklich als pädagogisch wertvolles Werkzeug genannt, denn es fördert Fantasie, Planen und Problemlösen.

Technik verstehen statt nur nutzen

Im Mittelpunkt steht ein Gedanke, den auch wir im Informatikunterricht für zentral halten: Kinder sollen KI nicht nur bedienen, sondern verstehen, wie sie funktioniert. Nicht alles von einem Chatbot erledigen lassen, sondern begreifen, wie Maschinen „denken“.

Die Initiatoren betonen außerdem, dass der Zugang zu Technik und die Chance, sie zu erlernen, nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen dürfen. Langfristig soll das Konzept auch in den Ganztagsunterricht einfließen.

Und bei uns?

Auch an unserer Schule lernen die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 und 6 im Informatikunterricht weit mehr als den Umgang mit dem PC und den gängigen Programmen. Wir beschäftigen uns mit Programmierung, einem verantwortungsvollen Umgang mit der KI und auch dem Tastschreiben. So wachsen unsere Kinder zu selbstbewussten Nutzerinnen und Nutzern heran, die Technik nicht nur bedienen können, sondern auch verstehen.

Quelle: Donaukurier, 26.10.2026